Objekt Restaurierung Konservierung Schwarz

Objektdaten

Bezeichnung

Kaiserliches Posthausschild

Hersteller

verm. Werck & Glinicke

Datierung

1871-1889

Material

Zinkguss- und -blech gefasst

Maße

HxBxT 80 x 60 x 8 cm und 16,2 kg

Besitz von

Museum Neukölln

Standort

Museum Neukölln, Berlin

Bearbeitung

2009-10 (Bachelor-Abschlussarbeit)

Zustand

Verunreinigungen durch Staub und Firnis |Zink-Korrosion | Risse und mehrfache Deformierungen im Metall | Fassung durch Witterung und UV-Einstrahlung stark beansprucht mit Rissbildung und Fehlstellen

Maßnahmen

Das Posthausschild wurde für die Neuaufstellung des Museums Neukölln und deren Dauerausstellung '99 x Neukölln' im Rahmen der Bachelor-Abschlussarbeit untersucht, restauriert und konserviert. Titel der Arbeit war: „Fassung bewahren - Die Reinigung und Konsolidierung einer mehrschichtigen Fassung auf einem Bildträger aus Zink“
Materialanalysen | Kontext-Recherche | Reinigung aller Bestandteile | Firnis-Reduzierung | Fassungs-Konsolidierung | Konservierung | Neutral-Retusche

Auszug aus einer Kopie eines Briefes der Herstellerfirma von Anfang 1895 an das Kaiserliche Reichspostamt mit Beschreibungen und Skizzen zu drei verschiedenen Posthausschildern.

Die Skizze Nr. II des oben beschriebenen Briefes zeigt ein Posthausschild wie vom Museum Neukölln, allerdings mit zusätzlicher Applikation als Bekrönung.

Zeitstrahl zu Objekt und Kontext.

Skizze der Bestandteile aus denen das Posthausschild hergestellt wurde: A und B aus Zinkguss; C, D und E aus gewalztem Zinkguss; sowie F aus Zinkblech.

Zustand des Kaiserlichen Posthausschildes vor der Bearbeitung

Zustand des Kaiserlichen Posthausschildes nach Reinigung und Fassungsfestigung.

Zustand des Kaiserlichen Posthausschildes nach der Neutral-Retusche.

Fassungsprobe-Probe 1, Rahmen: oberflächlich grün, vier Farbaufträge; die Untersuchungen ergaben: Bindemittel: trocknende Öle, Harze, Protein; Füllstoffe/Pigmente: grüne Erde, Mennige; RFA: Ca, Ba, Fe, Zn, Pb

Fassungsprobe-Probe 4, Adler-Klaue: oberflächlich rot, vermutlich drei bis vier Farbaufträge; die Untersuchungen ergaben: Bindemittel: trocknendes Öl, Harze; Füllstoffe/Pigmente: Bleimennige, Zinnoberrot; RFA: Fe, Zn, Hg, Pb


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